Patin oder Pate gesucht!

Unsere Futterstellen sichern verwilderten Katzen in ganz Stuttgart das Überleben. Schon ab 15 Euro pro Monat können Sie sich an den Kosten für Futter, Medikamente und tierärztliche Versorgung beteiligen. Mitunter nimmt die Katzenhilfe auch unvermittelbare Dauerpflegekatzen in ihre Obhut. Wenn solche Tiere aktuell eine Patin oder einen Paten suchen, finden Sie sie ebenfalls in unserer Übersicht.

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Eberhard

Geschlecht: 
m
Nummer: 
1
Seinen Namen hat Eberhard vom Sturm Eberhard, der im März 2019 über unsere Gegend zog. In dieser Nacht ging der Kater in die gestellte Falle – das war relativ schwierig, da er vor den anderen Katzen an der Futterstelle riesige Angst hatte und sich immer zuletzt an die Futternäpfe traute. Unsere Kollegen haben sehr lange Nächte vor Ort verbracht, um ihn zu sichern.
 
Eberhard war in keinem guten Zustand, er war abgemagert, und der ganze Körper war mit Zecken übersät. Am Beinchen hatte er eine Schnittwunde, die jedoch fast verheilt war. Er war nicht kastriert und auch nicht gekennzeichnet. Das wurde nachgeholt und Eberhard kam auf eine Pflegestelle der Katzenhilfe.  Dort ist ihm ein gefüllter Napf und ein trockener, gemütlicher Schlafplatz immer sicher.
 
Würden Sie Eberhard mit einer monatlichen Spende unterstützen, damit er immer gut versorgt bleibt? Dann freuen wir uns im Namen von Eberhard, wenn Sie das Patenschaftsformular ausfüllen und an die Katzenhilfe senden.
 

Krümel

Geschlecht: 
w
Nummer: 
2
Die Gartenbesitzerin staunte nicht schlecht, als sie bei Abfahrt vom Schrebergarten in ihrem Auto nicht nur ihre zwei Jagdhunde, sondern auch eine zierliche getigerte Katze vorfand. Diese freute sich, endlich wieder Anschluss gefunden zu haben, und hatte weder vor den Hunden noch vor der Gartenbesitzerin Angst.
 
Da sich für die Katze keine Suchmeldungen einfanden, sie nicht kastriert und nicht gekennzeichnet war, kam das furchtlose Tigerle zur Katzenhilfe Stuttgart. Angesichts des Miniformats wurde sie Krümel getauft, kastriert, gekennzeichnet und nach kurzer Zeit vermittelt. Leider stellte sich Krümel als unsauber heraus. Auch bei offensichtlichem Wohlbefinden hat sie Bett, Sofa und viele Wohnungsecken immer wieder als Katzentoilette benutzt. Wir haben Krümel dann an einen anderen Platz weitervermitteln können, da wir hofften, es würde an der Katzengesellschaft liegen. Leider hat Krümel dort jedoch auch massiv gepinkelt, dann mal wieder das Klo brav benutzt, dann wieder gepinkelt. Organisch wurde Krümel mehrmals durchgecheckt und sie ist rundum gesund. Da sie draußen mit jedem nach Hause läuft und alle Hunde großartig findet, können wir sie auch nicht in Freilauf vermitteln.  Sie ist bis auf die Pieselei eine totale Traumkatze, ca. 2010 geboren, anhänglich, verspielt, schmusig, wirft sich an jeden Besuch heran und freut sich über zusätzliche Kuschelrunden.
 
Um ihr weitere Umzüge zu ersparen, darf Krümel an der jetzigen Pflegestelle bleiben. Sie hat ein paar liebe Katzenkumpels, mit denen sie sich gut veträgt, und die Besucher sind alle komplett verzückt von ihr (die Pflegemenschen auch, na klar!).  Um Krümel auf der Pflegestelle mit Futter, Streu, Spielsachen und eventuellen Tierarztbesuchen zu unterstützen, suchen wir für das liebe Katzenmädel Paten. Würden Sie Krümel unterstützen? Dann gerne das Patenschaftsformular ausfüllen und an die Katzenhilfe senden. Kätzlichen Dank im Namen von Krümel!
 

Romeo

Geschlecht: 
m
Nummer: 
3
An einem Restaurant in Stuttgart tauchte ein großer Tigerkater auf, der herzerweichend nach Futter schrie. Seine hohe Stimme brachte das Herz einer der Kellnerinnen zum schmelzen und sie begann, ihm an der Geländegrenze Futter hinzustellen. Sie nannte ihn kurzerhand Romeo, rief ihn bei Beginn ihrer Schicht und Romeo antwortete… und kam humpelnd aus dem Gebüsch zum vespern.
 
Der große Kater hatte eine Verletzung am Bein, sodass die Katzenhilfe gerufen wurde, die Romeo einfing und zum Tierarzt brachte. Sein linkes Vorderbein war gelähmt und man diagnostizeirte eine Radialislähmung. Da das Bein aber keine wunden Stellen hatte und er es auch nicht nackig schleckt, konnte man bislang eine Amputation vermeiden. Romeo muss diesbezüglich jedoch unter Beobachtung bleiben.
 
Aufgrund der Lähmung ist es besser, wenn Romeo in einer gesicherten Haltung bleibt und nicht wieder ins Freie kommt. Er ist nicht sehr gelenkig und kann nicht hoch springen, was einen Freigangplatz für ihn lebensgefährlich machen würde. Auf der Pflegestelle lässt er sich mittlerweile immer mal wieder streicheln, und er lässt auch dort oft sein zartes Stimmchen ertönen, wenn er Hunger hat. Wir können gut verstehen, weshalb er die Kellnerin becircen konnte!
 
Würden Sie Romeo mit einer monatlichen Spende unterstützen, damit er immer gut versorgt bleibt und eine Beinoperation gestemmt werden könnte, falls es notwendig wird? Dann freuen wir uns im Namen von Romeo, wenn Sie das Patenschaftsformular ausfüllen und an die Katzenhilfe senden.
 

Frolo

Geschlecht: 
m
Nummer: 
4
Frolo ist ein ganz besonderer Kater. Aufgegabelt wurde er mit kahlen Stellen im ohnehin dünnen Fell und seltsam verwachsenene Augen an einer Futterstelle. Ihm ging es gar nicht nicht gut und er fraß schlecht (heute undenkbar), also wurde er zu einer Pflegestelle gebracht und dort aufgepäppelt. Man schätzte ihn auf etwa fünf Jahre. Im September 2016 ein sehr positives Erlebnis für den geplagten Kater: junge Leute besuchten den schwarzen Kater und verliebten sich direkt in ihn.

Frolo ist mittlerweile ein kleiner Stargast beim Tierarzt. Das liegt allerdings nicht nur an seinem lieben, unkomplizierten Wesen, sondern vor allem an seinen zahlreichen Problemen, die er im Laufe der Zeit hatte und noch hat: beidseitiges Rolllid, Linsenluxation im rechten Auge, Überdruck im linken Auge, Herpes, Parodontose und ein extrem marodes Gebiss, welches teilweise 'Sollbruchstellen' in den Wurzeln aufweist. Heute sind wir uns alle sicher: wäre er damals draußen geblieben, dann wäre er heute nicht mehr am Leben.

Ende 2018 musste er drei Operationen über sich ergehen lassen und es steht zu befürchten, dass ihm weitere bevorstehen. Der Stress bewirkt vermutlich Herpesschübe und seine Menschen tun alles, um ihm (und seinem Katzenkumpel Mischa) ein entspanntes, schönes Katerleben zu ermöglichen. Ohne Medikamente kommt Frolo jedoch nicht aus. Trotz der vielen unerfreulichen Besuche beim Tierarzt war Frolo immer lieb und hat alles tapfer und (fast) kommentarlos über sich ergehen lassen. Er ist ein echter Goldkater, den seine Menschen nicht mehr missen möchten.

Sie möchten Frolo unterstützen? Bitte einfach das Patenschaftsformular herunterladen, ausdrucken, Frolos Namen eintragen, und zur Katzenhilfe schicken.
 

Schmiden

Nummer: 
6

Felder, Obstbaumwiesen und Gärten bestimmen hier das Landschaftsbild. Ein idealer Platz für ausgewilderte Hauskatzen. An dieser Außenfutterstelle werden über 12 Katzen von einem tierlieben Gartenbesitzer betreut und täglich versorgt. 

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zum Schutz der Tiere die genaue Lage unserer Futterstellen nicht veröffentlichen.

 

Stuttgart-Freiberg

Nummer: 
7

In den Weinbergen Stuttgarts wachsen nicht nur köstliche Trauben, hier leben auch ausgewilderte Katzen. Im Herbst 2008 meldeten Anwohner an den Weinbergen eine Katzenkolonie, die an den Häusern um Futter bettelte. Die Katzenhilfe rückte aus und am Ende waren es 53 Katzen. Die Jungkatzen und Katzenkinder wurden vermittelt. Die erwachsenen Katzen wurden kastriert und tätowiert. Ein Teil dieser sehr scheuen Katzen lebt wieder zwischen den Rebstöcken. Schutz finden die Katzen in den Wengerterhäuschen oder eigens für sie gebauten Katzenhäusern. Selbstverständlich werden diese Samtpfoten täglich versorgt und kontrolliert.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zum Schutz der Tiere die genaue Lage unserer Futterstellen nicht veröffentlichen.

 

Julie

Geschlecht: 
w
Nummer: 
8
Julie wurde vor einigen Jahren an einer Futterstelle der Katzenhilfe Stuttgart aufgegriffen. Damals hatte sie Babies im Schlepptau, die wir vermitteln konnten. Julie wurde kastriert und zurück an ihre Futterstelle gebracht.

Leider meinte es das Schicksal nicht gut mit den Katzen an diesem Platz: ein neuer Pächter wollte die Katzen nicht vor Ort haben und eine Ausweichmöglichkeit gab es in dem Gebiet nicht. So kam die sehr schüchterne Julie aus dieser Not heraus auf die Pflegestelle. Sie versteckte sich die ersten drei Wochen unter einem Möbelstück, wenn die Pflegemenschen in der Wohnung waren. Nach einer Weile beschloß sie jedoch, dass das nicht gemütlich war und zog auf das Möbelstück. Von dort aus konnte sie wunderbar überblicken, wann der nächste Futtertrog hereingetragen wurde. Was es wohl heute geben würde? Mittlerweile ist sie in der Wohnung auch schon mal unterwegs, während wir vor Ort sind – für die schüchterne Julie sind das große Schritte. Sie liebt ihren Platz an der Heizung und schläft dort am liebsten. Mit den anderen Katzen auf der Pflegestelle kommt sie prima klar, egal, ob jung oder schon älter.

Der bildhübschen gemütlichen Katze wünschen wir noch viele schöne, gesunde Jahre und hoffen, dass sich Paten für sie finden, die sie mit einem monatlichen Betrag für Futter und tierärztliche Versorgung unterstützen. Einfach Patenschaftsformular herunterladen, ausfüllen und an die Katzenhilfe schicken.
 

Molly

Geschlecht: 
w
Nummer: 
9
Mein Frauchen verstarb ganz plötzlich und so verlor ich mit meinen geschätzten 12 Jahren das gewohnte Zuhause. Das war vielleicht ein Stress für mich und das wo ich auch noch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen habe. Mein Name ist bei mir leider Programm: Ich habe deutliches Übergewicht. Dazu kommen noch eine leichte Arthrose, was keine gute Kombination ist, und chronischer Katzenschnupfen. Der ist manchmal so schlimm, dass ich kaum Luft bekomme. Alles keine guten Voraussetzungen für eine Vermittlung, weshalb ich auf meiner Pflegestelle bleiben durfte, um mir weiteren Stress zu ersparen.

Hier genieß ich jetzt liebevolle Pflege und darf sogar mit im Bett meiner Mama schlafen. Das passt zwar der Stammkatze nicht so wirklich, aber wir haben uns arrangiert. Das Bett ist ja zum Glück groß genug. Was ich bei gutem Wetter sehr genieße, ist der eingezäunte Katzengarten. Da geh ich dann morgens raus und leg mich unter ein schattenspendendes Gewächs. Und abends wenn meine Mama mich ruft geht es wieder ins Haus. Das ist ein tolles Rentnerleben, sag ich Euch.

Wenn Ihr dafür sorgen wollt, dass es mir hier weiterhin so gut geht, dann unterstützt mich doch mit einer Patenschaft. Dazu müsst Ihr nur das Patenschaftsformular ausfüllen und an die Katzenhilfe schicken.
 

Lotti

Geschlecht: 
w
Nummer: 
10
Lotti ist ca. 2007 geboren und stammt von einer Futterstelle, die wir auflösen mussten.

Lotti ist der Mittelpunkt von allen Pflegekatzen – alle wollen immer in ihre Nähe, denn sie strahlt Ruhe aus und kümmert sich gerne um die anderen. Uns Menschen gegenüber ist Lotti mittlerweile komplett zutraulich und lässt sich gerne streicheln. Man darf sie sogar auf den Arm nehmen. Lotti mag jeden Besuch und kommt von sich aus vorbei, um zu schauen, ob es da eventuell weiteres Futter gibt. Sie frisst sehr gerne und zieht von Futternapf zu Futternapf. Lotti hat motorische Störungen, die nervlich bedingt sind. Ihre Knochen, Wirbelsäule usw. sind alle in Ordnung. Wir vermuten, dass es sich um eine Form der Ataxie handelt. Sie bewegt sich trotz dieser Wackeligkeit sehr gerne in der Wohnung und sucht sich nach einem ausgiebigen Spaziergang dann eines der vielen gemütlichen Katzenbetten für ein Schläfchen.

Wollen Sie Lotti mit einer Patenschaft unterstützen und dazu beitragen, dass ihre Tierarztkosten bezahlt werden können? Dann füllen Sie doch einfach das Patenschaftsformular aus und schicken dieses an die Katzenhilfe Stuttgart eV. Lotti bedankt sich mit einem großen Schnurrer für Ihre Unterstützung!
 

Amy

Geschlecht: 
w
Nummer: 
11
Schön, dass ich mich vorstellen darf. Ich heiße Amy und wurde im Mai 2005 auf einem Industriegelände geboren. Dort war es wirklich nicht schön, ich war immerzu hungrig und verängstigt. Als mich glücklicherweise eine nette Zweibeinerin gefunden hat, war ich abgemagert bis auf die Knochen und meine linke Vorderpfote war stark verletzt. Sie hat mich mit zu sich nach Hause genommen. Dort war es warm und sicher, mein Napf war immer gefüllt und mir wurde medizinische Hilfe zuteil. Durch mehrere aufwändige Operationen konnte meine Vorderpfote gerettet werden. Ich humple zwar seither etwas, aber daran habe ich mich gewöhnt. Mit meiner Behinderung war eine Vermittlung nicht möglich, niemand war daran interessiert, mich zu adoptieren. So durfte ich bei meiner Finderin bleiben, die nun leider vor Kurzem verstorben ist.

Zusammen mit meinen gesundheitlich ebenfalls angeschlagenen Katzenfreundinnen Yara und Lotta bin ich daher als ältere „Handicat“ auf eine Dauerpflegestelle der Katzenhilfe gezogen. Damit wurde der letzte Wunsch unserer Zweibeinerin erfüllt: Wir drei konnten zusammenbleiben! Leider mussten Lotta und ich und auch unser neuer Zweibeiner kurz nach dem Umzug einen schlimmen Verlust hinnehmen: Unsere Yara ist gestorben. Das hat uns sehr getroffen, wir haben aber trotzdem unser Bestes gegeben, um uns gut einzuleben, und das hat auch funktioniert. Wir werden hier sehr liebevoll mit allem versorgt, was wir für ein möglichst gutes Katzenleben brauchen. Uns fehlt es an nichts und mein neuer Zweibeiner unterstützt mich sehr bei der Fellpflege, weil ich mich selbst wegen meiner kaputten Vorderpfote nicht richtig kämmen kann. Er schaut auch ständig nach meiner Pfote, da diese sehr empfindlich ist und gepflegt werden muss.

Wollen Sie mich mit einer Patenschaft unterstützen und dazu beitragen, dass meine Tierarztkosten bezahlt werden können? Dann füllen Sie doch einfach das Patenschaftsformular aus und schicken dieses an die Katzenhilfe Stuttgart eV. Ich bedanke mich mit einem großen Schnurrer für ihre Unterstützung!
 

Flöckchen

Geschlecht: 
w
Nummer: 
12
Hallo, ich bin die Flocke, auf meiner Dauerpflegestelle nennt man mich mittlerweile liebevoll Flöckchen.

So um das Jahr 2000 habe ich das Licht der Welt erblicken dürfen, so genau weiß ich das nicht mehr. Auch über meine Vergangenheit erzähle ich nicht so viel. Ihr seht schon, ich bin eine „etwas“ ältere Katzendame- leider auch von diversen „Wehwehchen“ stark gezeichnet. So hat die Katzenhilfe Stuttgart entschieden, einen Platz für mich in einer „altersgerechten“ Umgebung zu finden.

Jetzt bin ich froh, dass ich auf einer Dauerpflegestelle der Katzenhilfe für betagte und kranke Katzenopas und Katzenomas meinen Lebensabend genießen darf. Zu meinem Leidwesen gehört nämlich, dass ich einen ganz schlimmen, streuenden Ohrenkrebstumor habe. Auch sind meine Blutwerte nicht mehr die besten. Aber hier wird sich um mich gekümmert, so dass ich mir selbst darüber keine großen Gedanken machen muss. Da ich auf häufige Tierarztbesuche angewiesen bin, meine Ohren ständig kontrolliert werden müssen, eventuell auch sogar amputiert, mein Blut immer und immer wieder kontrolliert werden muss damit man meinem Nierenschaden entsprechend behandeln kann - und dies die Katzenhilfe für mich übernimmt (ich kann doch selbst gar nicht bezahlen…), bin ich auf Paten angewiesen, die mit einem „kleinen“ Beitrag mir helfen, die Behandlungskosten zu decken.

Wer mich auf meinem letzten Lebensabschnitt begleiten möchte und dafür sorgen mag, dass ich meine notwendigen medizinischen Maßnahmen erhalten kann, darf gerne eine Patenschaft für mich übernehmen. Bitte einfach das Patenschaftsformular herunterladen, ausdrucken, meinen Namen eintragen, und zur Katzenhilfe schicken. Ich freu mich schon jetzt riesig auf die lieben Menschen, die mich noch ein Stück weit begleiten- und unterstützen.

Liebe Grüße, Dein Flöckchen
 

Pirat

Geschlecht: 
m
Nummer: 
13
Im Frühjahr 2015 retteten zwei unserer Kolleginnen Pirat mitsamt seinen Schwestern Pippa und Peppi und Mamakatze Tess. Die drei Katzenbabies brachten einen heftigen Katzenschnupfen mit, der sich vor allem an ihren Augen austobte. Durch viele Salben, alle anderthalb Stunden angebracht, wurden Pirats Schwestern wieder fit.

Bei dem kleinen Kater blieb leider ein gravierender Augenschaden zurück. Kurze Zeit später brach bei Pirat eine lebensbedrohliche Lungenentzündung aus. Kaum war diese einermaßen überstanden, erlitt er eine zweiie Lungenentzündung, die wochenlang behandelt wurde. Sein Leben hing zum zweiten Mal am seidenen Faden. Der kleine Kerl hat auch diese schwere Krankheit überstanden, hat jedoch Schäden an der Lunge und einen chronischen Schnupfen zurückbehalten. Er rotzelt immer wieder und muss auch immer mal wieder geröntgt werden – er schnurrt beim Tierarzt so laut, dass ein Abhören unmöglich ist.

Da ihm ein Ortswechsel wieder sehr viel Abwehrkräfte abverlangen würde, darf Pirat auf der Pflegestelle bei den dort lebenden, eigenen Katzen bleiben. Wir hoffen sehr, dass er die bevorstehende Kastration gut überstehen wird und dann ein bisschen zur Ruhe kommen darf.
 
Möchten Sie Pirat und seine medizinische Versorgung mit einer Patenschaft unterstützen? Einfach Patenschaftsformular ausfüllen! Der Minitiger sagt schon mal ein dankendes Miau.
 

Stuttgart-Hofen

Nummer: 
15

In einem weitläufigen Gartengebiet in Stuttgart-Hofen stehen 2 Futterhäuser, wo zur Zeit 15 Katzen versorgt werden. Die Katzen stammen alle aus diesem Gebiet, wo die Katzenhilfe 2005, 30 Katzen eingefangen hat (diese Fangaktion ging durch die Presse). Die Jungkatzen und Katzenkinder wurden an tierliebe Menschen vermittelt. Die erwachsenen sehr scheuen Katzen, wurden tierärztlich versorgt, kastriert und tätowiert und durften wieder zurück in ihr gewohntes Revier. Die Futterstellen werden von den Betreuern tagtäglich versorgt, überwacht und der Bestand an ausgewilderten Katzen kontrolliert. Da die Katzen extrem scheu sind, trifft man sie kaum an der Futterstelle an. Sie warten unter Hecken und Büschen, für uns Menschen kaum sichtbar. In regelmäßigen Abständen werden die Samtpfoten von ihrem Betreuer per Fernglas beobachtet, ob eines der Tiere krank oder verletzt ist. Und um zu kontrollieren, ob es einen Neuzugang gibt und die damit verbundene Katzenpopulation in Grenzen zu halten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zum Schutz der Tiere die genaue Lage unserer Futterstellen nicht veröffentlichen.

 

Gremlin

Geschlecht: 
m
Nummer: 
16
Hallo Katzenfreunde, ich bin der Gremlin und ca. 11 Jahre alt. Da ich nicht gerade unterernährt aussehe, dachte meine Pflegemama lange, dass ich irgendwo in der Nachbarschaft zuhause bin. Erst als es mir wegen einer stark infizierten Wunde sehr schlecht ging und mir niemand geholfen hat, war klar, dass ich ein Streuner bin. Deshalb wurde ich umgehend in die Tierklinik gebracht, operiert und umfassend tierärztlich versorgt. Der Weißkittel war allerdings ganz schön unverschämt und hat mich als tierärztliche „Großbaustelle“ bezeichnet. Wenn Besucher kommen, bin ich grundsätzlich der „Star“, da ich für ein paar Streicheleinheiten alles gebe, und abgesehen davon niemand so laut schnurren kann wie ich.

Jetzt fragt Ihr Euch sicher, warum ich dann nicht unter „Vermittlungskatzen“ zu finden bin. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich diese komischen Katzenklos total überflüssig finde, wobei ich natürlich meine kleinen und großen „Geschäfte“ (meistens) draußen erledige. Genauso wie die zahlreichen Botschaften, die ich an meine Artgenossen „schreibe“. Wie gesagt, meistens… Da ich im „Unterhalt“ ziemlich kostenintensiv bin, was mit zunehmendem Alter nicht besser wird, hoffe ich jetzt dringend auf Eure Unterstützung durch eine Patenschaft. Zumal kürzlich nun auch noch eine schwere Diabetes diagnostiziert wurde, was bedeutet, dass mir zweimal täglich Insulin gespritzt werden muss. Und meine Diät ist anscheinend auch sehr kostspielig, da ich nur frisches Fleisch und getreidefreies Futter bekomme. Wobei ich für eine ausgiebige Fellpflege schon mal vergesse, dass ich eigentlich was fressen wollte…

Also Katzenfreunde, ich zähl auf Euch und miaue schon mal ganz laut „DANKE“, dass Ihr meinen Lebensunterhalt unterstützen wollt. Einfach das Patenschaftsformular herunterladen und meinen Namen eintragen. Euer schnurriger Gremlin
 

Lotta

Nummer: 
17
Ich bin die liebe Lotta – eine schwarze Katzendame mit einem weißen Fellfleck auf dem Herzen. Geboren wurde ich im Mai 2005 auf einem Industriegelände, das alles andere als ein katzengerechter Platz war. Zum Glück hat mich eine nette Zweibeinerin dort gefunden und mit zu sich nach Hause genommen. Damals war ich sehr ängstlich und noch dazu hatte ich am ganzen Körper schlimme Ekzeme. Der Tierarzt hat festgestellt, dass die schlimmsten Eiterstellen aus meinem Gesicht entfernt werden mussten. Deshalb fehlt mir ein kleines Stück an meiner Backe und ein paar Narben sind geblieben - ganz nach Mädchenmanier verstecke ich diese aber gekonnt unter etwas Fell. Durch mehrere Tierarztbesuche und Hautentnahmen, die auch heute noch ab und zu notwendig sind, und dadurch, dass ich nur Diätfutter zu mir nehme, konnte meine feline Dermatitis für mich erträglich gemacht werden.

Aufgrund meiner Krankheit war eine Vermittlung seinerzeit nicht möglich, keiner interessierte sich für mich. Ich durfte also bei meiner Finderin bleiben, die nun leider vor Kurzem verstorben ist. So kam ich als rüstige Seniorin mit Handicap auf eine Dauerpflegestelle der Katzenhilfe. Und meine beiden Katzenfreundinnen Yara und Amy, die ebenfalls gesundheitlich beeinträchtigt sind, konnten hier auch einziehen. Damit wurde der letzte Wunsch unserer Zweibeinerin, dass wir drei zusammenbleiben, erfüllt. Yara ist leider schon kurz nach dem Einzug in unser neues Zuhause gestorben. Trotz dieses schlimmen Verlusts haben Amy und ich uns gut eingelebt und werden liebevoll mit allem versorgt, was wir zum Glücklichsein brauchen.

Wollen Sie mein Pate oder meine Patin werden und dazu beitragen, dass meine Tierarztkosten und mein Diätfutter bezahlt werden können? Dann füllen Sie doch einfach das Patenschaftsformular aus und schicken dieses an die Katzenhilfe Stuttgart eV. Ich bedanke mich mit einem sehr herzlichen Schnurren für ihre Unterstützung!

 

Lisa

Geschlecht: 
w
Nummer: 
20
O.K., hier mit dem Blitzlicht kommt das vielleicht nicht so rüber, aber ich bin eine wirklich hübsche Tigerdame, der man ihre 15 Jahre nicht ansieht. Ich bin heimatlos geworden, weil sich meine bisherige Dosenöffnerin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr um mich kümmern konnte.

Mein fortgeschrittenes Alter macht eine Vermittlung nicht gerade einfach. Hinzu kommt erschwerend – ich muss es leider zugeben – dass ich eine richtige Zicke bin. Ich schalte blitzschnell von Köpfchengeben auf Angriff um und mache mir damit unter den Zweibeinern nicht gerade Freunde. Deshalb möchte mich einfach niemand adoptieren. Zum Glück fand sich eine leidensfähige Dauerpflegestelle der Katzenhilfe, die mich trotz meiner Allüren aufgenommen hat. Dort lebe ich mit zwei anderen Samtpfotensenioren glücklich und zufrieden. Meinen Pflegemenschen darf ich ab und zu mal eine verpassen, ohne dass sie es mir übelnehmen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie durch eine Patenschaft zu meinem Lebensunterhalt beitragen könnten. Füllen Sie einfach das Patenschaftsformular aus.

Pressemitteilungen

Termine

Sonntag, Dezember 1, 2019 - 11:00
 
Mittwoch, Dezember 4, 2019 - 19:00
 
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