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Eine Samtpfote zieht bei Ihnen ein?

Sind Sie voller Vorfreude, weil bald ein neues vierpfotiges Familienmitglied bei Ihnen einziehen wird? Die Phase des Einlebens und Kennenlernens ist für alle Beteiligten eine unvergessliche, prägende und aufregende Zeit. Wir haben hier einige Tipps zusammengestellt, die dazu beitragen sollen, dass diese für Ihre Katze so angenehm wie möglich wird.

 

Die Katze braucht im neuen Zuhause einen Raum

  • in dem sie in Ruhe ankommen und sich einleben kann
  • der ihr Möglichkeiten bietet, sich zu verstecken
  • mit einer Stelle, an der sie ungestört fressen kann und entfernt davon einen Wassernapf
  • mit einer Katzentoilette mit Streu - möglichst weit weg von der Futterstelle
  • mit einem Kratzbaum und ein paar Katzenspielsachen (Bällchen, Mäuse...)
  • mit geschützten, gemütlichen Schlafplätzen und einem Fenster, aus dem sie schauen kann

 


Wenn Ihre neue Katze bei Ihnen ankommt

  • stellen Sie die Transportbox in das vorgesehene Zimmer
  • öffnen Sie die Tür der Box und warten, bis die Katze von alleine herauskommt
  • sprechen Sie leise und beruhigend mit Ihrem neuen Familienmitglied
  • lassen Sie die Katze in Ruhe alles beschnupperrn und erkunden
  • kann es sein, dass sich das Tier erst einmal versteckt und nur herauskommt, wenn niemand im Zimmer ist
  • sollten Sie ihr genügend Zeit geben, um sich einzugewöhnen - das dauert je nach Katze mehr oder weniger lang
  • sollten Sie viel mit ihr sprechen und immer wieder das Angebot machen, mit ihr zu spielen

Wenn sich die Katze eingewöhnt hat, können Sie ihr nach und nach die anderen Räume Ihrer Wohnung öffnen. 

 

Freigang

  • kommt für Ihre Katzen selbstverständlich nur in Frage, wenn Sie in einer dafür geeigneten Gegend wohnen
  • setzt viel Grün, keine gefährlichen Straßen und ausreichende Entfernung von Jagdgebieten voraus
  • darf erst gewährt werden, wenn die Katze kastriert und geimpft  und seit mindestens sechs Wochen bei Ihnen ist
  • ist auf keinen Fall etwas für Katzenkinder
  • sollte zum ersten Mal am besten an einem Regentag angeboten werden und in ihrer Begleitung stattfinden
  • sollte am Anfang nur dann möglich sein, wenn Ihre Katze hungrig ist
  • setzt voraus, dass die Katze einen sicheren Rückzugsort hat bzw. immer ins Haus kommen kann

 

Ein paar Grundsätze

  • Katzen vertragen keine Milch - sie brauchen Wasser zum Trinken
  • Katzen sind sehr reinlich und benötigen eine saubere Toilette
  • Katzen sind kein Kinderspielzeug. Sie haben ihren eigenen Kopf und entscheiden selbst, wann sie spielen wollen
  • Geschrei und Lärm sind für Katzen stressig und führen dazu, dass sie sich nicht wohlfühlen
  • Katzen sind am liebsten in ihrer gewohnten Umgebung, Transporte und Umzüge sind der pure Stress für sie
  • Fahren ihre Menschen in den Urlaub, sollten Katzen zuhause von einem Catsitter betreut werden
  • Tierarztbesuche, Impfungen, Futter, Streu, Spielsachen kosten einiges an Geld

 

Lebensgefährlich sind für Katzen

  • gekippte Fenster, in denen sie sich einklemmen können
  • Stürze von Balkonen oder aus offenen Fenstern
  • heiße Herdplatten und Bügeleisen
  • brennende Kerzen und Zigaretten
  • Waschmaschinen und Wäschetrockner, wenn sie in der Trommel liegen
  • offene Toilettendeckel (v.a. für Katzenkinder)
  • Nadeln, Drähte, Bänder, Gummiringe, die sie verschlucken könnten
  • Plastiktüten, in denen sie ersticken könnten
  • Wasch- und Putzmittel, Chemikalien

 

Und auch giftige Zimmerpflanzen stellen eine Gefahr für das Leben von Katzen dar — dazu gehören:

Alpenveilchen, Amaryllis, Aralie, Azaleen, Calla, Christrose, Christusdorn, Clivie, Dickblatt, Diffenbachia (sehr giftig), Drachenbaum, Efeu, Engelstrompete (extrem giftig), Ficus Benjamini, Gummibaum, Hortensie, Hyanzinthe, Korallenbäumchen, Lilien, Narzissen, Nelken, Oleander, Papyrus, Philodendron, Primula, Schleierkraut (in Blumensträußen), Stechapfel, Stechpalme, Tulpen, Wacholder, Weihnachtsstern, Yuccapalme, Zypressenwolfsmilch (Ziergrün in Sträußen)

Auch nicht giftige Zimmerpflanzen müssen für Katzen nicht erreichbar aufgestellt werden. 

 

Impfungen

  Katzenseuche/Katzenschnupfen Tollwut/Freigänger
1. Impfung 7. – 8. Lebenswoche ab 3. Monat
2. Impfung 4 Wochen später  
Wiederholungsimpfung nach 1 Jahr jeweils  nach 4 Jahren jeweils
     
Entwurmung   halbjährlich bei Freigängern
Zahn-Check-up

anlässlich der jährlichen Wiederholungsimpfung